Künstlicher Mond über China

Über der Stadt Chengdu im Südwesten Chinas, soll ein künstlicher Mond leuchten.
Dies soll mit einem riesigen Spiegelsatelliten erreicht werden.

Dieser könne ein Gebiet mit einem Durchmesser von 80 Kilometern erhellen und würde damit rund 170 Millionen Euro Stromkosten im Jahr einsparen. Die Idee hat aber noch mit einer Menge von Problemen zu kämpfen. Unteranderem die Satellitengröße oder Wolken am Himmel. Die Reflektionsgröße des Satelliten müsste über 5000 Quadratkilometer betragen. „Eine solch gigantische Konstruktion wurde im Orbit noch nicht ausgesetzt“, sagt Gamgami vom deutschen Satellitenhersteller OHB System.
Roger Förstner, Institutsleiter für Raumfahrttechnik der Bundeswehr-Universität München, sieht das Austarieren des sogenannten „Fake Moon“ problematisch.
Bislang ist nicht bekannt, ob die chinesische Regierung das Vorhaben genehmigt.

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